Ideen vermitteln
Der LinuxTag sucht interessante und geeignete Beiträge für sein Vortragsprogramm. Interessierte Sprecher können bis zum 29. Januar 2010 ihre Vorschläge einreichen. Nach diesem Termin ist es unwahrscheinlich, dass noch Beiträge in das Programm aufgenommen werden. In Ausnahmefällen, etwa bei krankheitsbedingtem Ausfall eines Sprechers, ist das jedoch nach Absprache möglich.
In jedem Fall bitten wir Einsender darum, den Call for Papers gründlich zu lesen und vor der Kontaktaufnahme einen vollständigen Vorschlag im virtuellen Conference Center (siehe links) einzutragen.
Call for Papers
für den 16. Internationalen LinuxTag, 9. - 12. Juni 2010
Messegelände Berlin, Deutschland
Der LinuxTag bringt Menschen dazu, freie Software nicht nur zu benutzen, sondern zu leben. Dazu präsentieren Speaker Themen, die nützlich oder interessant sind und Trends darstellen. Das kann jeder sein, der sich mit seinem speziellen Thema auseinandergesetzt hat. Der LinuxTag ermuntert ausdrücklich Anwender, Admin, Entwickler und Unternehmer, die noch nie einen Vortrag gehalten haben zu Einsendungen und bietet dazu auf Anfrage Hilfestellungen an.
Um das Programm zielgerichtet zu planen, schlägt das Programmkomitee folgende Themen vor:
Open Source im professionellen Einsatz, Prozesse im Amt, Security, Cloud Computing, Webprogramming, Ubuntu und Familie, Webapps, Gnome, Java und JVM, openSUSE, Programmieren, KDE, Mobile & Embedded, Fedora, Video, Openstreetmap, Office, Kernel und Systemprogrammierung, Applikationen, Datacenter, Monitoring und Security.
Diese Liste ist nicht erschöpfend. Das Programmkomitee nimmt mit der gleichen Ernsthaftigkeit auch Vorschläge zu anderen relevanten Themen ein. Wer selbst zu einem der genannten Tracks nichts beitragen kann, aber einen geeigneten Referenten kennt, ist aufgerufen, diesem den Call for Papers weiterzuleiten oder alternativ das Programmkomitee zu informieren.
Voraussetzungen für Speaker
Das freie Vortragsprogramm besteht aus parallel stattfindenden Vortragsreihen. Sie richten sich an Zuhörer, die sowohl an technischen als auch an gesellschaftlichen Aspekten von Open Source interessiert sind. Die Vortragenden sollten Experten auf ihrem Gebiet sein, zum Beispiel in Projekten oder Initiativen aktive Mitarbeiter, Entwickler oder Angehörige von Spezialberufen, etwa Juristen.
In anwenderorientierten Vortragsreihen dagegen werden ausgewählte Applikationen vorgestellt und praktische Hilfe für die tägliche Arbeit mit Linux gegeben. Bewerber für diesen Bereich sollten ihre besondere Eignung für verständliche Vermittlung nachweisen.
Auf dem Business- und Behörden-Vortragsreihen sind Anwendungsbeispiel und Fallstudien für den professionellen Einsatz von Linux und Open Source gesucht. Die Beiträge richten sich an ein interessiertes Fachpublikum aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Wir suchen für diesen Bereich Dienstleister, Unternehmen und öffentliche Stellen, die über Ihre eigenen Erfahrungen berichten.
Ablauf eines Vortrags
Für jeden Beitrag stehen 60 Minuten inklusive Fragen und Umbau für den Folgevortrag zur Verfügung. Andere Zeitformate sind in Ausnahmefällen nach Absprache mit dem Programmkomitee möglich.
Interessenten reichen die wichtigsten Angaben zu Vorschlägen in elektronischer Form im Virtual Conference Center (vCC) unter https://vcc.linuxtag.org/ ein. Ein Hinweis: Der LinuxTag schützt seine Daten mit einem SSL-Zertifikat, das vom CACert-Projekt unterzeichnet ist. Nicht jeder Browser bringt deren Rootzertifikate mit. Fragen zur Sicherheit des Anmeldeprozesses beantwortet das Programmkomitee.
Zum Zeitpunkt der Teilnahme am Call For Papers brauchen noch keine ausgearbeiteten Beiträge abgegeben werden. Die Website des LinuxTag enthält zusätzliche Hinweise zur inhaltlichen Gestaltung der Beiträge.
Die Beiträge können wahlweise in deutscher oder englischer Sprache abgefasst werden. Die Zusammenfassungen sollten in der gleichen Sprache verfasst sein, in der der Beitrag präsentiert werden soll. Jeder Speaker sollte die Sprache wählen, in der er sich am besten ausdrücken kann. Gleichwohl ermuntert das Programmkomitee dazu, englischsprachige Beiträge einzureichen, da der LinuxTag eine internationale Veranstaltung ist.
Das Programmkomitee prüft die eingereichten Zusammenfassungen nach Abschluss des CfP hinsichtlich ihres Inhaltes, ihrer Verständlichkeit und ihrer fachlichen Tiefe. Es benachrichtigt die Autoren der akzeptierten Beiträge. Diese Sprecher verfassen anhand von Formatvorlagen des LinuxTag eine schriftliche Ausarbeitung im Umfang von ungefähr zehn Textseiten im Open-Document-Format, die in den Tagungsunterlagen erscheinen. Zusätzlich reichen Speaker ihre Vortragsfolien ein. Der Umgang mit Ausarbeitungen und Autoreninformationen erfolgt ausschließlich über das vCC. Diese Angaben nimmt das Programmkomitee explizit nicht per E-Mail an.
Sollte die Ausarbeitung inhaltlich oder formell stark von der eingereichten Zusammenfassung abweichen, behält sich das Programmkomitee vor, den Beitrag noch nachträglich abzulehnen. Autoren, die ihren Beitrag nur in Formaten wie HTML, PDF, LaTeX oder gar proprietären Formaten abgeben, können keine Übernahme der Unterbringungskosten oder Reisekostenunterstützung beantragen.
Nutzung der Beiträge
Der eingereichte Beitrag muss so lizenziert sein, dass er dem LinuxTag e. V. und seinen Partnern ein uneingeschränktes, nicht-exklusives Recht zur Veröffentlichung und Nutzung sowohl in elektronischer als auch in sonstiger Form (z. B. auf CD, DVD, Websites oder in gedruckter Form) einräumt. Hierfür gibt es eine Liste, aus der Autoren eine Lizenz wählen können, die diese Anforderungen erfüllt.
Die Titel der Beiträge, die Zusammenfassungen sowie Angaben über den Autor (Name, Kurzbiographie usw.) werden im Konferenzprogramm auf der Website wie ggf. auch in Printunterlagen veröffentlicht, sobald die Beiträge vom Programmkomitee angenommen wurden. Die Vorträge selbst werden ggf. in Bild und Ton aufgezeichnet. Diese Mitschnitte unterliegen den gleichen Lizenzbedingungen wie die eingereichten Textbeiträge. Mit Einreichen des Beitrages stimmen Autoren diesem Vorgehen zu. Beiträge, die unter einem beliebigen Vorbehalt eingereicht werden (z. B. Non-Disclosure-Agreements usw.), können keine Berücksichtigung finden und werden nicht bewertet.
Die Beiträge und ihre Inhalte werden solange vertraulich behandelt, bis ein Beitrag angenommen wurde. Die Bewertungen werden vollständig vertraulich behandelt; nur Mitglieder des Programmkomitee haben Einsicht in diese. Im Rahmen der Möglichkeiten wird versucht, jedem Autor eine Rückmeldung über seinen Beitrag zu liefern. Das Programmkomitee erläutert auf Rückfrage das Bewertungsergebnis.
Speaker auf dem LinuxTag
Der LinuxTag lädt alle Referenten auf seine exklusiven Abendveranstaltung, die LinuxNacht, ein. Für Partner können zusätzliche Eintrittskarten erworben werden.
Der LinuxTag organisiert auf Wunsch für jeden Referenten, der seinen Beitrag format- und fristgerecht einreicht, ein Hotelzimmer im offiziellen Speakerhotel. Es gibt ein Budget für Übernachtungen und Reisekosten. Angenommene Sprecher können eine Unterstützung aus diesem Kontingent beantragen. Bei positiver Zusage übernimmt der LinuxTag pro Sprecher (auch bei mehreren Beiträgen) in der Regel bis zu zwei Übernachtungen inkl. Frühstück. Bei mehreren Sprechern pro Beitrag kann maximal ein Zweibettzimmer für zwei Übernachtungen bereitgestellt werden. Verlängerungsnächte auf eigene Kosten zu günstigen Konditionen stehen exklusiv zur Verfügung. Ein Tausch der Übernachtungsleistung in andere Formen der Vergütung ist nicht möglich, da es sich um ein zusammenhängendes Kontingent handelt.
Im Normalfall kann der LinuxTag keine Fahrtkosten erstatten. Ein in seinem Umfang begrenztes Kontingent für Reisekostenunterstützung steht für Teilnehmer zur Verfügung, die nicht auf andere Weise die Anreise bezahlen können. Viele Unternehmen sind bereit, Fahrtkosten für ihre Mitarbeiter zu übernehmen, wenn das Unternehmen im Gegenzug z. B. im Abspann der Vortragsfolien genannt wird. In jedem Fall ist es notwendig, einen Antrag auf Reisekostenunterstützung binnen der unten angegebenen Frist zu stellen. Es kann keine Garantie zur Übernahme einer bestimmten Summe gegeben werden. In den meisten Fällen wird eine Teilsumme für Reisekosten gewährt. Die Unterstützung wird nach der Veranstaltung nur gegen Nachweis (z. B. Tankrechnungen, Bahn- oder Flugtickets) überwiesen.
Wichtige Termine
Wir sind durch die große Anzahl von Einreichungen überwältigt. Die Benachrichtung aller Speaker, sowie folgende Deadlines verzögern sich um mindestens 3 Wochen. Wir bitten um Geduld.
Abgabefrist: 29. Januar 2010 bis 23:59 Uhr UTC
Benachrichtigung für Annahme bzw. Ablehnung: 28. Februar März 2010 bis 23:59 Uhr UTC
Anmeldefrist für Reisekostenunterstützung: 14. März 2010 bis 23:59 Uhr UTC
Abgabe der vollständigen Ausarbeitungen: 21. März 2010 bis 23:59 Uhr UTC
Der LinuxTag behält sich vor, bei Überschreiten von Abgabefristen die Einladung zurückzuziehen.
