Tutorien

Die Tutorien richten sich an Anwender, die bereits einen Einstieg in die Thematik gefunden haben und diese nun vertiefen wollen. Nähere Angaben zu den Voraussetzungen, die Sie sinnvollerweise mitbringen sollten, finden Sie bei den Beschreibungen der einzelnen Themen.

Auf diese Weise wird ein schneller Einstieg in fortgeschrittene Themen ermöglicht, die eine hohe Bedeutung für den Unternehmensalltag haben. Die ein- oder zweitägigen Tutorien finden am 30. und 31. Mai jeweils von 10 bis 18 Uhr statt. Die Tutorien werden ausschließlich von Referenten gehalten, die entweder direkt in dem Projekt beteiligt sind, über das sie referieren oder Fachbuchautoren, die sich dem Thema vertieft gewidmet haben.

Tag
Veranstaltung
Mittwoch, 30. Mai Objektorientiertes Ruby Samba Xen für Server
IPv6 mit Unix Kerberos/LDAP Netzwerküberwachung mit Open Source Tools
Donnerstag, 31. Mai IPv6 mit Unix Kerberos/LDAP Netzwerküberwachung mit Open Source Tools
Perl Best Practices Ruby on Rails Zones+ZFS

Kerberos/LDAP

Anmelden und Vergessen: Um die Nutzerverwaltung und Single-Sign-On in heterogenen Umgebungen mit Kerberos und LDAP geht es in dem Tutorium. Dazu werden einheitliche Benutzerverwaltung, zentrale Verzeichnisse, Kerberos 5 und die kryptographischen Grundlagen vorgestellt.

Netzwerküberwachung mit OpenSource-Tools

Durch die wachsende Abhängigkeit von einer funktionierenden IT-Landschaft und deren gleichzeitig rapide zunehmende Komplexität gewinnen die Themen Netzwerkmanagement und Netzwerküberwachung an Bedeutung. Dazu existiert eine Reihe von komplexen und oft sehr teuren kommerziellen Werkzeugen. Dieser Workshop zeigt, wie man eine vergleichbare Funktionalität mit spezialisierten, freien und quelloffenen Programmen erreichen kann.

IPv6 mit Unix

Ein Netzwerk, das sich ganz ohne DHCP-Server einfach selbst konfiguriert? Eine Protokolländerung, die den Durchsatz von Routern ohne neue Hardware drastisch erhöht? Providerwechsel ohne Änderung der IP-Adressen und aufwändiges Umkonfigurieren? Im Tutorium wird erläutert, wieso IPv6 dafür eine Lösung sein kann.

Referent: Benedikt Stockebrand

Objektorientiertes Ruby

Die Programmiersprache Ruby ist in den letzten Jahren vom Geheimtipp zur Lieblingssprache vieler Entwickler avanciert -- nicht nur durch das Web-Framework Ruby on Rails, sondern vor allem durch die konsequente Verwirklichung des objektorientierten Paradigmas. Wer bereits eine objektorientierte Sprache beherrscht, wird von der Klarheit der Ruby-Syntax überrascht sein, und wer noch keine OO-Erfahrungen hat, wird sie mit kaum einer anderen Sprache leichter sammeln können. Im ersten Teil wird in die Sprachkonzepte eingeführt.

XEN für Server

Installation und Verwaltung von virtualisierten Servern mit Xen und deren Produktiveinsatz werden vorgestellt: Auch bei der aktuellen Xen-Version 3 gibt es noch Klippen zu umschiffen, wenn Xen-Server dauerhaft und stabil betrieben werden sollen.

Samba

Volker Lendecke wird als Mitglied des Samba-Entwicklungsteams am Mittwoch, 30. Mai, einen Überblick in wichtige Samba-Techniken geben und ihre Einsatzgebiete erläutern. Dazu zählen unter anderem das Clustern von File-Servern, die Anbindung an Active Directory sowie andere Verzeichnisdienste wie LDAP.

Ruby on Rails

Diese Tutorium richtet sich an interessierte Entwickler, die Erfahrung im Bereich der Webentwicklung und objektorierenter Programmierung haben. Neben einer Einführung in die Entwicklung von Rails gibt es im Hauptteil eine Tour durch das gesamte Framework. Anhand konkreter (Code-)Beispiele stelle ich da die wichtigsten Funktionen vor. Abgerundet wird der Workshop durch eine kurze Betrachtung von Deployment- und Skalierungskonzepten.

Zones, ZFS

OpenSolaris kann mit einer Reihe von technischen Innovationen aufwarten, deren Relevanz für den Unternehmensalltag von Systemverantwortlichen im Tutorium praktisch vorgeführt wird.

Perl Best Practices

Oft heißt es, Perl erzeuge schlechten Code, ist unleserlich oder nicht wartbar. Perl-Nutzer wissen zwar, dass das so nicht stimmt. Trotzdem ertappen wir uns hin und wieder dabei, schlechten oder nicht optimalen Code zu schreiben. Die Gründe dafür sind vielfältig und vermeidbar.

Im Tutorium werden Beispiele von "gutem" und "schlechtem" Code diskutiert sowie Tipps und Hinweise zu Code-Layout, Namenskonventionen und Nutzung von Variablen gegeben. Ein weiteres Augenmerk wird auf Dokumentation, Teamarbeit und Fehlerhandling, Testing und Debugging und allgemein die Strukturierung und Organisation großer Projekte gelegt.

Preise und Anmeldung

Der erste Tag Tutorienteilnahme kostet 595 Euro (500 Euro zzgl. 19% MwSt.), jeder weitere Tag 357 Euro (300 Euro zzgl. 19% MwSt.). Zur Anmeldung ist ein Online-Formular verfügbar. GUUG-Mitglieder erhalten 10% Rabatt.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an die Veranstalter unter tutorials@linuxtag.org oder telefonisch an 07 00-54 68 98 24.

Die Tutorien werden in Zusammenarbeit mit der GUUG e. V. organisiert.

Die jeweiligen Tutorien finden statt, wenn bis zum 18. Mai 2007 jeweils eine Mindestteilnehmerzahl angemeldet ist.