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Linux macht Schule


Berufsschulen, Gesamtschulen und Gymnasien machen vor Linux nicht halt. Doch auch an allgemeinbildenden Schulen, in denen der Informatikunterricht eher als Pflichtprogramm gesehen wurde, wird Linux als Alternative entdeckt. Mit der Popularität des Internets und der zunehmenden Integration dieses neuen Mediums in den Unterricht wird auch die Betreuung und Pflege der Rechner und Schulungsräume immer wichtiger. Linux kann gerade auf Grund seiner Freien Software einen tieferen Einblick in Rechnersysteme bieten, als dies anderen Systemen möglich wäre.

Der LinuxTag hat es sich dieses Jahr zur Aufgabe gemacht, die Thematik Linux in der Bildung als Schwerpunkt unter dem Titel "Linux macht Schule" aufzugreifen und ein auf Schulen und Bildungseinrichtungen zugeschnittenes Rahmenprogramm anzubieten.

Sowohl interessierten Schülern, als auch Lehrern und Vertretern von Schulbehörden wird angeboten, sich umfassend über den Einsatz von Linux in der Bildung zu informieren und dessen vielfältige Möglichkeiten kennenzulernen.

Ob als Gruppe wissbegieriger Schüler, ganzer Schulklasse oder als interessierte Lehrer: Wir stellen Ihnen gerne ein individuelles Programm zusammen. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an den Ansprechpartner  Florian Frank.

Eintrittsprogramm für Schüler und Leherer

Um Schülern und Lehrern das Betriebssystem Linux und den LinuxTag näherbringen zu können, hat der LinuxTag gemeinsam mit seinen Ausstellern ein Programm aufgelegt, um Schul-Gruppen ein Kontingent an Eintrittsgutscheinen zur Verfügung zu stellen (der ermäßigte Eintrittspreis für Schüler und Studenten beträgt 10 EUR/Tag). Um an diesem Programm teilzunehmen, wird der Name und die Anschrift der Schule, die Anzahl der teilnehmenden Personen und ein Ansprechpartner in dieser Schule benötigt. Senden Sie bitte diese Informationen bis spätestens am 17. Juni an  Florian Frank.

Geführte Rundgänge

Um Lehrern, die mit einer Gruppe von Schülern den LinuxTag 2005 besuchen möchten, die Vorbereitung zu erleichtern, bietet der LinuxTag in begrenztem Umfang geführte Rundgänge über die Ausstellung an. In die Rundgänge werde viele Aussteller mit eingebunden, so dass auch den Projekten die Möglichkeit gegeben wird, sich Schülern näher zu bringen.

Falls Interesse an einem geführten Rundgang besteht, wenden Sie sich bitte an  Florian Frank, um konkrete zeitliche und inhaltliche Absprachen zu treffen.

Projekte auf dem LinuxTag

Der LinuxTag unterstützt eine Reihe von Projekten aus dem Schulumfeld, ermöglicht ihnen die Teilnahme an der Veranstaltung durch die kostenlose Bereitstellung von Standfläche und Standbau. Folgende Projekte haben sich bereits für den LinuxTag angemeldet:

PingoS


PingoS ist das Kommunikationsprojekt einer virtuellen Gemeinschaft. Im ganzen deutschsprachigen Raum stehen versierte Linux-Nutzer bereit, Schulen bei der Einrichtung und Wartung von Linux-Rechnern zu unterstützen. So wie Linux selbst, soll diese Hilfe kostenlos sein.

 http://www.pingos.org

SelfLinux


Sinn und Zweck von SelfLinux sind einfach erklärbar: Es geht um die Erstellung eines umfassenden Hypertext-Tutorials über das Betriebssystem Linux. Des weiteren mangelt es dem erfahrenen Benutzer - bis hin zum Administrator - an einem umfassenden Nachschlagewerk, das die schnelle Einarbeitung in neue Themen oder die Suche nach speziellen Informationen erleichtert. SelfLinux möchte diese Lücke schließen.

 http://www.selflinux.org

Skolelinux


Skolelinux ist ein internationales Projekt für Freie Software an Schulen. Die Architektur umfasst Server, Terminalserver, Thinclients und ein komplett vorkonfiguriertes Netzwerk. Auf dem Desktop kommt KDE und freie Lernsoftware zum Einsatz. Skolelinux/Debian-Edu hat 2004 den Linux New Media Award für die beste Newcomer Distribution gewonnen. Es ist bereits jetzt weltweit im Einsatz.

 http://www.skolelinux.de

c't/ODS-Schulserver :: Arktur


Arktur ist eine spezielle Schulserverlösung, die es insbesondere unerfahrenen Administratoren (Verwaltern) ermöglicht ohne spezielle Linuxkenntnisse (für die reine Installation und Einrichtung/Betrieb werden keinerlei Linuxkenntnisse benötigt) innerhalb sehr kurzer Zeit einen Schulserver einzurichten, ans Internet zu bringen und dann zu betreuen.

 http://arktur.schul-netz.de

Linux-Musterlösung


Die Linux-Musterlösung ist eine "Komplettlösung für Schulen", die einfach zu installieren und leicht zu verwalten ist. Dabei werden insbesondere die speziellen Anforderungen an ein schulisches Netzwerk berücksichtigt. Schulen, die die Linux-Musterlösung einsetzen, erhalten ein kostengünstiges Gesamtpaket, das alle wichtigen technischen und pädagogischen Anforderungen für ein schulisches Netzwerk erfüllt.

 http://www.support-netz.de/lml-start.html

Open School Server


Der Open School Server ist eine Serverlösung die genau den spezifischen Anforderungen des Schulalltags gerecht wird. Über eine grafische Benutzeroberfläche behalten Lehrer und Administratoren ohne lange Einarbeitungszeiten stets die Kontrolle über die Clients, die Serverdienste und Ihre Schüler. Der OSS bietet in einem Server DHCP, DNS, WWW, Fileserver, Printserver, Mailserver mit Spamschutz und Virenscanner, Internetproxy mit Content-Filter und Firewall. In enger Zusammenarbeit mit Schulen wurden eine Reihe weiterer Funktionen wie z.B. Unterstützung der Heimarbeit von Lehrern, Arbeitsgruppenunterstützung und Klausurumgebungen realisiert.

 http://www.extis.de/oss

Vorträge auf dem LinuxTag

Passend zum Themenschwerpunkt haben wir im Rahmen des Freien Vortragsprogrammes am Samstag, den 25. Juni ein Panel zum Bereich "Education" eingerichtet:

10 Uhr: Squeak and Croquet: Marcus Denker (Squeak Deutschland e.V.)
11 Uhr: Online Lernen mit moodle in Unternehmen und Verwaltungen: Ralf Hilgenstock (DIALOGE Beratung sgesellschaft)
12 Uhr: Warum Freie Software in Schulen gehört: Mario Fux (ALIS - Arbeitsgruppe Linux an Schulen)
 

Kontakt

Schwerpunkt "Linux macht Schule"
Koordination
 Florian Frank

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