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Staatssekretärin Vogt fordert zum Widerstand gegen Softwarepatente auf

Als Vertreterin des Bundesinnnenministeriums eröffnete Ute Vogt, Parlamentarische Staatssekretärin in einer engagierten Rede den LinuxTag. Sie setzte so die Tradition der langjährigen Zusammenarbeit zwischen LinuxTag und Innenministerium fort.

Sie erklärte, dass das Innenministerium bereits seit Jahren den Einsatz von Open Source in der Verwaltung fördert. Migrationsprojekte und strategische OSS-Komponenten stünden dabei im Mittelpunkt. In dem Zusammenhang wies

sie auch auf die Problematik der Softwarepatente hin. “Setzen Sie sich ein, wenn sie mit der aktuellen Situation unzufrieden sind”, appellierte sie an die Teilnehmer des LinuxTag. Sie deutete an, dass sich noch Verbesserungen an der geplanten Richtlinie realisieren ließen und signalisierte die Unterstützung bei der Präzisierung von Definitionen von Technizität und Interoperabilität.

Weiter betonte Frau Vogt die Bedeutung von Interoparabilität und offenen Standards als grundlegende Bestandteile einer erfolgreichen Software-Strategie für die öffentliche Verwaltung. In diesem Zusammenhang seien offene Standards wie das neue OASIS Open Document besonders wichtig, denn Dokumente und ihre nachhaltige Verfügbarkeit spielten schließlich in jeder Behörde eine zentrale Rolle. Die Staatssekretärin kündigte an, dass das OASIS-Format künftig in der Verwaltung verstärkt eingesetzt werden soll.

Der LinuxTag begann am Mittwoch mit dem Business- und Behördenkongress und ist noch bis Samstag für Besucher geöffnet. Am morgigen Donnerstag steht ein strategischer Workshop der EU-Komission zur Zusammenarbeit von Verwaltungen in den 25 Mitgliedsstaaten und Open Source Projekten im Mittelpunkt.

 
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