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Freies Vortragsprogramm des LinuxTag 2005 veröffentlicht

Das Programm des Freien Kongresses auf dem LinuxTag 2005, der vom 23. bis zum 25. Juni stattfindet, ist nun veröffentlicht. Das freie Vortragsprogramm bietet eine Fülle von Einzelbeiträgen zu den verschiedensten Themen und Aspekten Freier Software. Die Vorträge sind zu thematischen Tracks zusammengefasst und werden im Kongresszentrum gehalten, dass sich der Ausstellungshalle anschließt.

Der Freie Kongress richtet sich, wie auch in den vergangenen Jahren, vorrangig an technisch interessierte Anwender. Allerdings werden auch nicht-technische Themen, insbesondere rechtliche und politische Fragestellungen, die sich im Zusammenhang mit Freier Software häufig stellen, behandelt. Panels zu folgenden Themen finden an den Kongresstagen jeweils zwischen 10.00 und 18.00 Uhr statt:

23. Juni: Enterprise Mail

- Migration in Unternehmen

- Security/Networking

- Case Studies

- Video

24. Juni: Desktop Next Generation

- Free Software in Use

- Enterprise Computing

- System Managment

- Free Software Issues

25. Juni: Kernel

- Java++: Middleware of Tomorrow?

- Education and Research

- Accessibility

- Multimedia

- Debian and Beyond

Ergänzend zum eigentlichen Vortragsprogramm gibt es weitere Subkonferenzen und spezielle Foren. Die “Evening Lectures” behandeln ausschließlich nicht-technische Inhalte in zwangloser Atmophäre. Diese werden jeweils am Vorabend der Kongresstage angeboten. “Trash Multimedia unter Linux” heißt beipielsweise der Beitrag von Mike Melanson (23. Juni) in dem er auf zehn Jahre Multimedia unter Linux zurückblickt und sicher zum ein oder anderen Schmunzeln anregt.

Im Practical Linux Forum (23. bis 25. Juni) bekommen Ein- und Umsteiger konkrete Anwendungstipps und praktische Hilfe im Umgang mit Linux. Vorgestellt werden unter anderem die Knoppix-Live-CD, OpenOffice und die Creative Commons Lizenzen.

Der 23. Juni ist LAMP-Day, das heißt Vorträge rund um die LAMP-Komponenten Linux, Apache, MySQL und php stehen auf dem Programm. Die weltweit zweite “Fedora User und Developer Conference", kurz FudCon, findet erstmals auf dem LinuxTag statt. Im Rahmen dessen gibt es am 24. und 25. Juni Beiträge zu Fedora sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene.

Unter den Referenten des Freien Vortragspogrammes sind auch einige “Pioniere” der Freien Software Bewegung.

Peer Heinlein stellt am 23. Juni um 12.00 Uhr Methoden zur wirkungsvollen Bekämpfung von Spam vor. Zunächst gibt er einen generellen Überblick über Spam, dessen Ursache und Bekämpfungsmethoden. Im zweiten Teil des Beitrags werden populäre Anti-Spam-Lösungen (z.B. Spamfilter) dem relativ neuen Instrument Greylisting gegenüber gestellt. Peer Heinlein ist Experte auf dem Gebiet Mail/Antispam und ist Autor verschiedener Fachbücher zum Thema.

Als Rasmus Lerdorf PHP entwickelte, ahnte niemand den großen Erfolg der Skriptsprache voraus. Heute wird sie nahezu standardmäßig für die Erstellung von Webapplikationen genutzt. Die Vorteile von PHP liegen eindeutig in der einfachen Strukturierung und Handhabung. Allerdings werden Webanwendungen und folglich auch die Anforderugen an PHP zunehmend komplexer. Am 23. Juni um 10.00 Uhr gibt Rasmus Lerdorf einen Überblick über Anforderungen und Probleme, die es zukünftig mit PHP zu lösen gilt. Der Vortrag ist Teil des LAMP-Day.

“Desktop Next Generation” heißt das Panel, in dem der Mitbegründer von KDE, Matthias Ettrich, mit einem Beitrag vertreten ist. Gemeinsam mit Torsten Rahn, ebenfalls langjähriger KDE-Entwickler, gibt er einen Einblick in die Zukunft der erfolgreichsten Dektopumgebung unter Linux. Welche Entwicklungen sind geplant und wohin wird die Reise auf dem Desktop gehen? Antworten gibt es am 24. Juni um 12.00 Uhr.

Kasper Skårhøj ist Chefentwickler von Typo3, das zu den bekanntesten freien Content Management Systemen gehört. In seinem Beitrag am 24. Juni um 13.30 stellt er das Projekt und die Prinzipien von Typo3 vor.

Über die Entwicklung von Treibern referiert Dirk Hohndel am 25. Juni um 13.30. Dirk Hohndel war langjähriges Mitglied bei XFree86 und außerdem ehemals für SuSE tätig. Seit 2001 ist er Mitarbeiter bei Intel.

 
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