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22/02 2005

Extremadura findet Nachahmer

Berlin/Karlsruhe, 22.2.2005

 

Bereits vor drei Jahren hat Extremadura, eine der strukturschwächeren Regionen Spaniens, ihre Linux-Initiative gestartet. Ziel des erfolgreichen Projektes war es, Freie Software nicht nur öffentliche Einrichtungen, sondern auch in Firmen und privaten Haushalten zu etablieren. Mit LinEx wurde eigens eine Distribution für diese Region entwickelt. Die Migrationsprojekt, das Server und Desktops gleichermaßen betraf, ist eine der erfolgreichsten Freie-Software-Initiativen überhaupt. Bis heute wurden circa 100.000 PCs auf die kostengüntige LinEx-Alternative umgestellt und die Initiative findet weltweit immer mehr Nachahmer.

Jüngstes Beispiel ist der malaysische Bundesstaat Terengganu. Dort wird momentan die Umstellung weiter Teile der IT-Infrastruktur auf freie und offene Software vorbereitet. Handlungsleitend dabei sind die guten Erfahrungen der spanischen Region beim Einsatz von LinEx, erklärte der Premierminister des Bundesstaates Dato Seris Idris Jusoh bei einem persönlichen Besuch in der Region Exremedura.

Laut Jusoh werden im malaysischen Bundesstaat bereits rund 70 Prozent der Softwareentwicklung auf der Linux-Plattform vorgenommen. Jedoch erkenne man die Notwendigkeit, Freie Software stärker in der Geellschaft zu verankern. Schließlich habe das Beispiel Extremadura gezeigt, dass mit Hilfe Freier Software breite Bevölkerungteile mit modernen Technologien versorgt werden könnten, die bisher von dieser abgeschnitten war.

 
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