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Geschichte des LinuxTagDie Idee des LinuxTag wurde bereits 1995 geboren. An der Universität Kaiserslautern gab es schon seit Anfang der 90er Jahre eine studentische Initiative, die Am 20. Januar 1996 war es dann soweit: Mit der tatkräftigen HIlfe von vielen Helfern fand der erste LinuxTag im Foyer des Audimax der Universität Kaiserslautern. Die Veranstaltung wurde von 70 Teilnehmern besucht und bestand aus sechs Vorträgen. Angespornt vom Erfolg der ersten Veranstaltung fand der zweite LinuxTag fast genau ein Jahr später am 15. Januar 1997 statt. Obwohl sich mit knapp 150 Besuchern die Teilnehmerzahl verdoppelte, litt der zweite LinuxTag unter einem massiven Eisregen, der große Teile des öffentlichen Verkehrs in ganz Kaiserslautern lahmlegte. Unter dem Eindruck entschloss sich das Team in dem Jahr einen zweiten LinuxTag zu veranstalten. Seitdem findet der LinuxTag im Sommer statt. Der LinuxTag 97/2 fand immer noch im Foyer des Audimax im Gebäude 42 statt und wurde von mehreren hundert Teilnehmern besucht. Neben den Vorträgen, die nun bereits in zwei Tracks stattfanden, wurden auch Tutorials eingeführt, die tiefer in die Materie einführten. Eine weitere wichtige Neuerung sollte das Gesicht des LinuxTags verändern: Waren bis dato nur Vortragsveranstaltungen angeboten worden, so zeigten nun erstmal einige Projekte die Ergebnisse ihrer Arbeit. Im Jahr 1998 fanden sich neben den ausstellenden Projekten auch erste externe Projekte, die ihre Lösungen präsentierten. Unter den ersten Unterstützern aus dieser Richtung zählte beispielsweise das KDE-Projekt. In diesem Jahr wurden erstmals vierstellige Besucherzahlen gezählt, um die 3.000 Besucher fanden den Weg in die Pfalz. Einen wahren Boom erlebte der fünfte LinuxTag im Juni 1999: Das Foyer war nicht mehr groß genug und die Mensa der Universität musste ausgeräumt werden, um alle 55 Aussteller unterzubringen. HP zeigte damals bereits auf dem LinuxTag einen ersten Simulator für die ersten 64-Bit-Versionen von Linux. Die Ausstelleranzahl war stark gewachsen und die Besucheranzahl erreichte mit gut 7.000 Besuchern eine Größenordnung, die der Zahl der Studierenden in Kaiserslautern entsprach. Da dies der Universitätsleitung in Kaiserslautern langsam unheimlich wurde, musste der LinuxTag sich nach geeigneteren Räumlichkeiten umsehen. Der frisch gegründete LinuxTag e. V. fand im Messezentrum Stuttgart auf dem Killesberg eine neue Heimat. Mitten im Boomjahr 2000 wurde der LinuxTag geradezu überrannt. Da die Massen an Besuchern einerseits und die sommerliche Witterung Anfang Juli 2000 für entsprechende Hitze sorgen, bleibt dieser LinuxTag vielen Teilnehmern auch heute noch als "Open Source Sauna" in Erinnerung. Die Veranstaltung war mittlerweile auf vier Tage Dauer angewachsen. Der LinuxTag stand nun auch auf dem Programm von internationalen Besuchern, so hielten "Userfriedly"-Zeichner Illiad und der Slashdot-Initiator Cmdr. Taco vielbeachtete Vorträge. Die Keynote von Free Software-Visionär Richard M. Stallman alleine wurde von knapp 2.000 Besuchern verfolgt. Von der sich bereits leise ankündigenden Crash-Stimmung bekam der LinuxTag 2001 nichts mit. Neue Rekorde hinsichtlich der Standfläche und der Besucher, die seit 2000 die viertägige Veranstaltung besuchten hatte die 10.000er-Marke weit überschritten. Die Keynote in diesem Jahr hielt Eric S. Raymond, der den Begriff "Open Source" und die damit verbundene Bewegung geprägt hatte. Ein weiterer Umzug stand im Jahr 2002 an: Das Messe- und Kongresszentrum in Karlsruhe bot eine optimale Kombination von nutzenbaren Räumen zu einem vernüftigen Preis an. Seitdem findet der LinuxTag dort statt. Die Konferenz war auf gut 60 Veranstaltungen angewachsen. Die Keynote wurde von Matthias "Kalle" Dalheimer gehalten. 200319.500 Besucher, 130 Aussteller. Keynote: Jon "Maddog" Hall. 2004 vom 23. -26. Juni 2004, 16.175 Besucher, 150 Aussteller. Keynote: Ian Murdock, Begründer des Debian-Projektes.
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