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Mitarbeiterakzeptanz bei der Open-Source-Migration

von Steffen Möller (Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik III), Michael Amberg (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Mittwoch, 22.06.2005, UG3: Hebel, 14:30-15:30 Uhr

Software-Migration bezeichnet den Wechsel der in Unternehmen eingesetzten Software. Eine derzeit vielfach geprüfte Option ist der Wechsel der Software am Rechnerarbeitsplatz auf Open-Source-Produkte (Open-Source-Migration). Ein Ansatz, eine solche Migration systematisch und strukturiert durchzuführen, bietet die Verwendung dedizierter Migrationsmethoden oder -leitfäden. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor einer Open-Source-Migration ist die Akzeptanz der einzuführenden Systeme durch die Mitarbeiter ([KB03]). Dies liegt insbesondere darin begründet, dass eine Migration für ein Unternehmen eine organisationsbedingte Veränderung darstellt. Dabei treten typischerweise Widerstände auf (vgl. [Bu04],[LR94]). Dies führte dazu, dass die Migrationsmethoden üblicherweise proprietäre Ansätze zur Berücksichtigung der Mitarbeiterakzeptanz enthalten. Diese isolierte Betrachtung der Akzeptanz und die Fokussierung auf einzelne Aspekte kann jedoch dazu führen, dass Schwachstellen auftreten (vgl. [Am+03]). (Mitarbeiter-) Akzeptanz ist eine vielschichtige, komplexe und oftmals durch subjektive Wahrnehmung geprägte Größe ([We04]). Sie war bereits Gegenstand einer Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen und Analysen. Im Zuge dieser Untersuchungen wurden dedizierte Akzeptanzmodelle zur umfassenden Erklärung der Akzeptanz entwickelt. Vor diesem Hintergrund verwundert es, dass bislang kein etabliertes Akzeptanzmodell bei der Entwicklung einer Migrationsmethode herangezogen wurde. Dieser Beitrag zeigt anhand des dynamischen Akzeptanzmodells zur Reevaluierung technologiebasierter Anwendungen (DART) Schwachstellen im Akzeptanzmanagement bestehender Methoden auf und formuliert ein mögliches Vorgehen zur Verbesserung.

 

Über den Autor Steffen Möller:

Jul. 2003 - heute Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für BWL, insb. Wirtschaftsinformatik III
Okt. 1999 - Jun. 2003 Studium der Informatik an der FAU
Aug.-Okt. 2002 Prakitkum: Teamix GmbH, Nürnberg
Aug.-Okt. 2001 Prakitkum: KPMG Consulting AG (heute Bearingpoint, München)
Mai 2000 - Okt. 2002 Studentische Hilfskraft an verschiedenen Lehrstühlen der FAU, u. a. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik III, Technische Elektronik, Programmiersprachen, Künstliche Intelligenz, Rechnerarchitektur
1997-1998 Ersatzdienst
1997 Abschluss des Gymnasiums mit Allgemeiner Hochschulreife (Abitur)

 

Über den Autor Michael Amberg:

seit 2001 Inhaber des Lehrstuhls für BWL, insbes. Wirtschaftsinformatik III
1999-2001 Professor für Wirtschaftsinformatik an der RWTH Aachen
1999 Habilitation im Fach Wirtschaftsinformatik
1993-99 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bamberg
1993 Promotion zum Dr. rer. pol.
1989-93 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bamberg
1984-89 Studium der Informatik an der FAU Erlangen-Nürnberg
1983-84 Studium der Mathematik an der RWTH Aachen
1982 Allg. Hochschulreife in Wuppertal

 

 

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