| LinuxTag | Programm | Messe | Anreise | Community | Presse | Impressum |
|
Offener Brief an unsere BesucherLiebe Besucher, liebe Aussteller, vor gut zehn Jahren begannen wir, der Idee der Freien Software eine Plattform zu geben, mit der diese damals noch jungen Ideen der breiten Öffentlichkeit zugänglich wurden. Inzwischen hat sich einiges getan: Linux ist erwachsen geworden, und mit Linux hat die Idee der Freien Software Einzug in Unternehmen und Behörden. An dem Erreichten haben Entwickler und Anwender gleichermaßen Anteil: Durch die Visionen von Programmierern und Software-Architekten konnte die hohe Qualität Freier Software erst entstehen. Aber auch durch die Innovationsbereitschaft der IT-Entscheider und Systemverantwortlichen konnte sie sich erst durchsetzen. Diese Dualität ist eine der Stärken Freier Software, und daher sind wir auch so stolz auf unser Motto "where .com meets .org". Aber auch wir haben uns weiterentwickelt. Viel hat der heutige LinuxTag mit seinen gut 15.000 Besuchern nicht mehr gemein mit dem Treffen von 70 Interessierten an der Universität Kaiserslautern im Jahre 1996. Eines hat sich aber nie verändert: den Gedanken, Freie Software an die Öffentlichkeit zu tragen! Was jedoch damals eine Initiative einiger Studenten war, ist heute eine Unternehmung mit jährlichen Kosten von knapp einer halben Million Euro. Der LinuxTag e.V. gibt dieses Geld vollständig für die Nutzung des Messe- und Kongresszentrums, für Übernachtungs- und Fahrtkosten von Referenten und zur Finanzierung der für die Projekte kostenlosen Messeauftritte aus. So ermöglicht der LinuxTag vielen Freien Projekten, ihre Ergebnisse professionell vorzustellen. Dabei steckt hinter dem LinuxTag immer noch ein harter Kern von ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern, die in den letzten Jahren einen Großteil ihrer Freizeit und teilweise auch Studien- oder Arbeitszeit in den LinuxTag investiert haben. Doch auch die Organisatoren haben sich weiterentwickelt. Was vor zehn Jahren noch eine handvoll Studenten waren, sind heute abgeschlossene Studienabgänger, angestellt oder freiberuflich tätige Mitarbeiter bei namhaften Unternehmen. Viele sind heute dennoch aktiv mit dem LinuxTag verbunden, müssen ihre Zeit jedoch zwischen Job, Familie und LinuxTag aufteilen. Aus diesem Grund sind die Kosten für die Veranstaltung stark angestiegen, denn wir waren gezwungen, einzelne Organisationsbereiche durch Dienstleister und professionelle Projektleiter bearbeiten zu lassen. Um diese Kosten aufzufangen, haben wir uns dazu entschlossen, erstmals einen Eintritt von 15 EUR pro Tag für den LinuxTag zu erheben. Natürlich werden wir die Rabatt- und Freikartenregelung gegenüber der Community sehr liberal handhaben, denn sie ist unsere Basis, zu der wir uns auch selbst zugehörig fühlen. Gerade aus diesem Grund kam eine Reduzierung der Angebote an Besucher, Aussteller und Community als Alternative zu Eintrittspreisen nicht in Frage. Dies würde unser Selbstverständnis nicht zulassen. Wir denken und hoffen, dass unsere Besucher bereit sind, diesen Beitrag für den Erhalt und den Ausbau des LinuxTags als weltweit wichtigste Veranstaltung zum Thema Freie Software zu leisten. Weiterhin können wir mitteilen, dass wir als Dienstleister die ergomedia GmbH mit der Akquise und der Ausstellerbetreuung und newthinking communications GbR mit unserer Marketing- und Pressevertretung beauftragt haben. Wir hoffen so, unser bisheriges Betreuungsangebot noch weiter ausbauen zu können und glauben so zu einer langfristigen Partnerschaft zwischen Ausstellern, Projekten und dem Organisationsteam beitragen zu können. Wir freuen uns auf Ihren Besuch vom 22. - 25. Juni 2005 in Karlsruhe, der Vorstand des LinuxTag e.V. Nils Magnus, Oliver Zendel, Michael Manternach, Kester Habermann, Michael Kleinhenz FAQF: Ich bin Schüler/Student und habe nur wenig Geld zur Verfügung. Kann ich trotzdem zum LinuxTag kommen? A: Ja, natürlich, denn es gibt Rabatte von 5 EUR pro Ticket für Schüler und Studenten. Die Tickets für mehrere Tage enthalten ebenfalls eine Vergünstung (zwei Tage 25 EUR statt 30 EUR, 3 oder 4 Tage 35 EUR statt 45 bzw. 60 EUR, dazu kommt jeweils noch der Schülerrabatt von 5 EUR). F: Wie kann ich eine kostenlose Eintrittskarte erhalten? A: Die ausstellenden Projekte und Firmen erhalten alle ein umfangreiches Kontigent von Eintrittsgutscheinen, die diese selbst verteilen können. Aussteller erhalten selbstverständlich kostenlosen Eintritt an allen Tagen. Eine weitere Möglichkeit ist, als Helfer bei der Veranstaltung mitzuhelfen. Helfer erhalten ebenfalls freien Eintritt und sollten sich bei unserer F: Wie verwendet der LinuxTag seine Einnahmen? A: Die Durchführung des LinuxTag beruht auf einer komplexen Mischkalkulation. Um die Veranstaltung in dieser Größe durchzuführen, benötigen wir ein Kongress- und Messezentrum sowie Dienstleister, die uns in bestimmten Bereichen unterstützen (alleine dafür fallen jeweils schon sechsstellige Kosten an). Denn der LinuxTag e. V. will sich auf seinen Kernbereich, der Förderung von Freier Software konzentrieren. Mit den Überschüssen, die durch die Vermarktung von Ausstellungsflächen und Sponsoring entstehen, ermöglichen wir vielen Freien Projekten einen Stand auf dem LinuxTag und bezahlen für viele Speaker Unterkunft und Anreise. F: Wieso kostet der LinuxTag dieses Mal eine Eintrittsgebühr? Bisher war die Durchführung doch auch ohne Eintritt möglich? A: Seit Jahren haben wir mit der Durchführung des LinuxTag unter großen Anstrengungen nach Abzug aller Kosten eine schwarze Null erwirtschaftet. Dies ist häufig unter großem persönlichen Einsatz einzelner Mitglieder geschehen, die jetzt im Berufsleben stehen. Um den Fortbestand des LinuxTages zu sichern haben wir uns daher entschlossen, die Durchführung zu professionalisieren. Dazu gehört nicht nur, aber auch die Einstellung von Vollzeit-Projektleitern. Diese Personalkosten machen jedoch kaum 10% der Ausgaben des Vereines aus. Weitere Neuerungen betreffen eine Ausweitung des Vortragsprogrammes, die vollständige Ausstattung mit Netzwerk in allen Räumen und dem erweiterten Angebot von Tutorials. F: Soll der Anteil der Community durch den Eintritt reduziert werden? A: Nein, auf keinen Fall. Gerade deshalb sind die Preise unserer Meinung nach imme rnoch sehr moderat und entsprechen beispielsweise einem Kino-Besuch mit anschließendem Kneipenbesuch. Für Kongresse mit einem ähnlichen Angebotsumfang werden häufig wesentlich höhere Teilnahmegebühren verlangt. Wenn wir uns alleine auf die Business-Zielgruppe verlegen wollten, hätten wir uns an solchen Preisen orientieren müssen. Das ist aber nicht unser Ziel. F: Was sagen andere Besucher zu Eurer Entscheidung, Eintritt zu verlangen? A: Natürlich hat es Nachfragen gegeben, wieso wir diesen Schritt getan haben, allerdings haben die meisten Besucher Verständnis im Gespräch gezeigt. Auf dem letzten LinuxTag haben über 90% der Befragten einer Umfrage unter Besuchern gesagt, dass sie bereit wären, einen solchen Eintritt zu bezahlen.
|
EintrittspreiseTagesticket: 15 EUR Schüler und Studenten erhalten einen Rabatt von 5 EUR pro Ticket. Bei Mehrtagestickets können die Tage frei gewählt werden. Das Ticket berechtigt zum Zugang des Freien Vortragsprogrammes, zum Practical Linux Forum und zur Messeausstellung. KontaktAllgemeine Anfragen: Presseanfragen: Webmaster: Vorstand: |
||||||