Programm verfügbar

Das Programm des Freien und des Business- und Behördenkongresses sind nun online. Die Vorregistrierungen für beide Kongresse sind ebenfalls verfügbar. Die Ausstellerliste des LinuxTag 2004 kann außerdem ab sofort eingesehen werden.

Vorregistrierung

Der Besuch der Messe und des freien Vortragsprogrammes sind bei Vorregistrierung kostenlos. Für den kostenpflichtigen Business- und Behördenkongress ist eine Anmeldung erforderlich, da nur eine limitierte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht. Die Registrierung zum Business- und Behördenkongress ist ab April möglich.

Tutorien-Anmeldung

Der LinuxTag bietet professionellen Anwendern die Möglichkeit, unter Leitung anerkannter Experten das praktische Wissen über OpenSource-Anwendungen gezielt zu vertiefen.

Die 8 halb- oder ganztägigen Tutorien finden am 23. Juni im Dorint-Hotel bzw. im Konzerthaus und somit in unmittelbarer Nähe zur Ausstellungshalle statt und werden mit Unterstützung durch die GUUG organisiert.

Rechtswidrige Behauptungen von SCO - Ordnungsverfahren gegen SCO eingeleitet

Trotz der Entscheidung der Landgerichte Bremen und München I, die SCO per einstweiliger Verfügung verboten haben, weiterhin zu behaupten, Linux beinhalte unrechtmäßig erworbenes Eigentum von SCO, findet sich diese Äußerung weiterhin auf der Website der Firma.

"Sich über die Rechtsprechung hinweg zu setzen, ist skandalös. Die Verunsicherungsstrategie gegenüber den GNU/Linux-Anwendern und der Community wird offenbar fortgesetzt", bewertet Michael Kleinhenz, Sprecher des LinuxTag e.V. das Vorgehen von SCO Deutschland.

Nachdem die univention GmbH bereits am 28.5.2003 am Landgericht Bremen eine einstweilige Verfügung gegen SCO erwirkt hatte, konnte die Tarent GmbH am Dienstag, den 5. Juni beim Landgericht München I eine weitere einstweilige Verfügung trotz einer von SCO hinterlassenen Schutzschrift erwirken.

"Das Landgericht München I hat dies damit begründet, dass von SCO nicht glaubhaft gemacht werden konnte, dass der Linux-Kern Rechte von SCO verletzt", so Rechtsanwalt Dr. Till Jaeger von der Kanzlei Jaschinski Biere Brexl, der in dieser Angelegenheit die tarent GmbH, einen mittelständischen Softwareanbieter mit Schwerpunkt auf Freie Software vertritt. Da die Behauptungen weiter öffentlich verbreitet wurden, wurde am Freitag, den 6. Juni ein Ordnungsgeldantrag gegen die SCO GmbH gestellt. "Wir können nicht einfach hinnehmen, dass GNU/Linux-Anwender irritiert werden und Linux-Unternehmen wirtschaftlichen Schaden erleiden", sagt Elmar Geese, Geschäftsführer der tarent GmbH. "Unser erster Erfolg wird hoffentlich dazu beitragen, wieder mehr Sicherheit für den Einsatz von Linux zu vermitteln. Als Unternehmen, das von Freier Software profitiert, fühlen wir uns dazu verpflichtet gegen SCO vorzugehen."

Klaus Knopper, Entwickler der GNU/Linux-Distribution KNOPPIX, hinterfragt die Strategie der Behauptungen von SCO: "In welcher Weise würdigt SCO die Intellectual Property der vielen Linux-Entwickler, welche durch ihre Arbeit ein freies und für alle offenes Betriebssystem geschaffen haben, worauf übrigens auch die SCO-eigene Linux-Distribution aufbaute? Dabei ist auf den SCO-Webseiten nachzulesen, dass sie nach wie vor auch andere GPL-Software in eigenen Produkten einsetzen.", so Knopper weiter.


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